Leckere Zitronencreme aka Lemon Curd

Schon lange wollte ich einmal diese leckere Zitronencreme aka Lemon Curd ausprobieren, die in Großbritannien zu den Lieblings-Brotaufstrichen gehört. Nun war endlich der Tag gekommen! Als ich am Freitag bei einem Treffen mit einer lieben Freundin im Café Flamant eine oberleckere Tarte au Citron gegessen habe, musste ich diese unbedingt am Samstag backen. Das passte auch wunderbar, da ein Foodbloggertreffen mit lieben Menschen anstand und ich die Tarte dort gleich mit hinnehmen konnte. 2 Fliegen mit einer Klappe. Für die Tarte benötigte ich Lemon Curd und ich konnte mich erinnern, dass die sympathische Aurélie Bastian diesen auf ihrem wunderschönen Blog Französisch Kochen gepostet hatte. Ich habe mich ziemlich genau an das Rezept gehalten, fand die Creme aber ein ganz wenig zu sauer und habe sie heute noch einmal mit weniger Zitronensaft gemacht. Nun ist sie perfekt und ich könnte mich reinlegen! Sie ist so vielseitig verwendbar. Gestern Morgen zum Frühstück gab es den Lemon Curd auf Baguette zusammen mit etwas Quark, er passt hervorragend in Tartes oder auch in selbstgemachtes Eis, wie es die sympathische und zugleich chaotische Mirja vom Blog Küchenchaotin gerade gepostet hat. Lasst eurer Fantasie freien Lauf!

ZUTATEN LECKERE ZITRONENCREME AKA LEMON CURD  

(1 WECKGLAS À 370 ML):

80 ml frisch gepresster Zitronensaft (ca. 3 Zitronen)
3 Eier, Größe M
150 g Zucker
80 g Butter
1/2 – 1 EL Speisestärke

ZUBEREITUNG:

Zitronen auspressen und 80 ml Saft abmessen. Erst einmal ca. 1/2 EL Speisestärke in dem Saft auflösen. Nun zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen lassen. Die Temperatur runterstellen und nach und nach die Butter unter die Masse rühren, bis diese sich ganz aufgelöst hat. Die Eier in einer Schüssel aufschlagen und verquirlen. Die verquirlten Eier langsam in den Topf fließen lassen und gleichzeitig mit einem Schneebesen schnell und gleichmäßig rühren. Ich nehme den Topf währenddessen kurz von der Herdplatte, da die Creme bei zu viel Hitze sonst flockig wird. Wenn alles gut verrührt ist, den Topf wieder auf die Herdplatte stellen und weiterrühren, bis die Creme dickflüssig wird. Falls dies nicht geschehen sollte, kann man jetzt noch 1/2 EL Speisestärke (mit etwas Zitronensaft verrührt) zu der Zitronencreme geben. Die Temperatur dann wieder etwas hochstellen und so lange rühren, bis die Creme dickflüssig wird. Und dann genießen! Der Lemon Curd hält sich im Kühlschrank ein paar Tage.

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Da ich am Samstag leider keine Zeit hatte, die Tarte au Citron zu fotografieren, habe ich sie heute noch einmal im Kleinformat gebacken und auch den knochenharten Boden abgeändert. Das Ergebnis ist der Oberknaller und ab sofort gehört sie nun zu meinen Lieblingstartes. Hier könnt ihr schon mal einen Blick auf die Tarte au Citron werden. Das Rezept folgt natürlich in den nächsten Tagen.

Ich wünsche euch einen guten Start in die Woche!

Nadine

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