Hoteltipp: 25hours Hotel Altes Hafenamt in Hamburg

Ende November habe ich meiner alten Heimat Hamburg mal wieder einen Besuch abgestattet. Dabei ist mir mal wieder bewusst geworden, wie gerne ich doch immer noch in diese Stadt komme und wie zuhause ich mich fühle, wenn ich über die Elbbrücken fahre. Immerhin habe ich hier ganze 9 Jahre meines Lebens verbracht. Die längste Zeit bisher an einem Ort. Wie schön, dass sich in meiner Lieblingsstadt auch immer noch Lieblingsmenschen tummeln, die ich gerne besuche. So habe ich erst meine liebe Freundin Regine vom Blog leuchtend grau besucht und mich dann am nächsten Tag mit meiner Freundin Anni getroffen, die ich schon in den ersten Wochen meiner Hamburgzeit kennengelernt habe. Da wir mal wieder ungestört klönen wollten, haben wir uns überlegt, im Hotel zu übernachten. Und wo fühlt man sich genauso wohl wie zu Hause? Na klar, im 25hours Hotel Altes Hafenamt!

Schon als ich das sympathische Hotel im Internet entdeckt habe, wusste ich, hier möchtest Du unbedingt mal übernachten! Das denkmalgeschützte & älteste Gebäude der HafenCity versprüht Industriecharme pur. Im öffentlichen Contipark Parkhaus Überseequartier kann man prima parken und erreicht mit einem Aufzug direkt das 25hours Hotel Altes Hafenamt. Die Parkkosten pro Tag belaufen sich auf 12 EUR, was für Hamburger Verhältnisse völlig in Ordnung ist. Auch die U-Bahn-Station „Überseequartier“ (U4) befindet sich in unmittelbarer Nähe. Perfekt, um Tagesausflüge zu starten, denn parken in Hamburg kann manchmal etwas schwierig werden. Es sei denn, ihr möchtet Hamburg per Rad erkunden. Dafür werden im Hotel die coolsten Flitzer der Stadt – nämlich Schindelhauer Bikes – zum Leihen angeboten. Eine für das 25 hours eigens kuratierte Fahrradkarte mit den schönsten Strecken Hamburgs gibt es on top. Und ich kann euch sagen, Hamburg mit dem Rad zu erkunden, macht richtig Spaß! Schaut doch auch mal unter Hamburg querbeet. Dort findet ihr das eine oder andere Ausflugsziel und natürlich auch Shoppingtipps.

Als ich zum Einchecken in der Lobby angekommen war, fühlte ich mich wie zu Hause. Gemütliche Sessel und ein samtiges Sofa stehen vor der rauen Backsteinwand. Eine riesige Regalwand – der mare kiosk – beherbergt Designartikel und allerlei coole Souveniers, die in Verbindung mit Hamburg stehen. An der Rezeption steht ein altes Telefon mit Wählscheibe und dahinter sympathische Menschen, die einen freundlich in Empfang nehmen. Wenn man dann noch erfährt, dass man ein Zimmer-Upgrade erhält, ist die Freude noch größer! So haben wir eine L-Stube, eine der 49 gemütlichen Stuben, bezogen. Das „Zuhause-Gefühl“ wurde noch größer, als wir das Zimmer betraten. Das Wort „detailverliebt“ trifft es hier wohl am besten. Bunte Kissen zieren das gemütliche Sofa. Auf dem Bett befinden sich Kissen mit den Stickereien „almost home“ und „let’s spend the night together“. Eine Wärmflasche sowie das „25h Schlafschaf“ sorgen für eine entspannte Nacht. Das Bad mit getrenntem WC und der Duschbereich mit Rainshower wahren die Intimität.

Samova-Teestation und Nespresso-Maschine beglücken einen mit Getränken. Ein Goodie-Bag mit vielen tollen Überraschungen und eine persönlich geschriebene Karte lassen das Herz erfreuen. Aufgrund von kostenfreiem high-speed W-Lan konnte ich euch schon im November bei Instagram mit Bildern des 25hours Hotel Altes Hafenamt versorgen. Smart-TV, Bluetooth-Lautsprecher und eine iMac Workstation gibt es ebenfalls auf dem Zimmer. Und wie soll es anders sein, geschlafen haben wir in dem Kingsize-Bett (180 cm) natürlich auch wunderbar. Einzig allein das Wetter in Hamburg gefällt mir nicht immer so. So hing eine graue Wolkendecke über der Stadt, die mich hinderte, gute Fotos zu schießen. Das Stativ hatte ich natürlich zu Hause vergessen. Einzig der Sessel hat mich noch etwas gerettet, denn dort konnte ich die Kamera auflegen. Ich denke, ihr müsste dem 25hours einfach selbst einen Besuch abstatten, um die ganze Pracht zu genießen.

Eigentlich wollten wir abends im hauseigenen NENI Restaurant essen gehen, allerdings war dieses komplett ausgebucht. Reservieren sollte man hier am besten schon einige Zeit vorher, wenn nicht gleich bei der Hotelbuchung. In einer gemütlichen Fensternische haben wir allerdings im Restaurant „Heimat Küche + Bar“ einen Platz bekommen. Dieses gehört zum benachbarten 25hours Hotel Hamburg HafenCity. Kleine Karte mit einfachen, ehrlichen Gerichten. Hamburger Klassiker werden neu interpretiert. Mein „Himmel und Erde“ – Blutwurst mit Kartoffelpüree, Äpfeln und Zwiebeln – war ausgesprochen lecker. Leider hat es nicht mehr für einen Nachtisch gereicht, da Anni und ich noch zum Konzert von Johannes Oerding wollten. Ab in die U4 und auf zur „wie heißt sie noch gerade?“ Barclaycard Arena. Das Konzert war mega! Eigentlich hatten wir beide erst gar nicht so große Lust. Aber immer dann wird es am besten. Und so war es auch! Johannes ist ein super Entertainer. Da hat er in den letzten Jahren wohl einiges von der lieben Ina gelernt. 2 Stunden Stimmung, gute Musik & Spaß – was will man mehr?!

Das Geniale am 25hours Hotel Altes Hafenamt ist, dass man bis 12 Uhr auschecken kann! Dementsprechend wird auch das Frühstücksbuffet bis 12 Uhr mittags angeboten. Für diesen Service hat das 25hours noch einen weiteren Pluspunkt bei mir gesammelt. Als Langschläfer liebe ich es, in solch einem gemütlichen Hotel entspannt auszuschlafen und um nächsten Morgen spät zu frühstücken. Und wenn man dann noch mit solch einem leckeren Frühstück begrüßt wird, dann kann wirklich nichts mehr schiefgehen. Es gibt verschiedenen Sorten Brot & Brötchen, Croissants, eine tolle Auswahl an Wurst, Käse & Fisch, Ei in den verschiedensten Varianten (vom normalen gekochten Ei bis hin zu Shakshuka), Joghurt, Obst & Gemüse, vegetarische Cremes, Müsli, Marmeladen, Honig & Schokocreme. Bei den Getränken kann man zwischen Tee, Kaffee, Säften und Milch wählen.

Das NENI selbst ist ebenso cool im Industrielook eingerichtet wie das 25hours Hotel Altes Hafenamt. Man fühlt sich auch hier wie zu Hause und möchte man liebsten gar nicht mehr gehen. Der Service ist sehr zuvorkommend und freundlich, ohne aufdringlich zu wirken. Und selbst auf den Toilleten um die Ecke möchte man am liebsten länger verweilen.

Nein, im 25hours Hotel Altes Hafenamt kann man nicht nur übernachten, man auch in der supercoolen Boilerman Bar einen Absacker trinken oder auch gleich den ganzen Abend dort verbringen. Leider waren wir nach Johannes so erledigt, dass wir gleich in die Federn gefallen sind. Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Unf Jeff dürfte sogar nächstes Mal auch mitkommen, denn im 25hours sind sogar Hunde herzlich willkommen und bekommen ihr eigenes Bettchen. Besser geht’s nicht, oder?!

Leider war unser Aufenthalt viel zu kurz. Hier kann man es definitv länger aushalten. Die Offenheit & Freundlichkeit aller Mitarbeiter möchte ich noch einmal deutlich hervorheben. Vielen Dank liebes 25hours Altes Hafenamt für eure Gastfreundschaft & Bewirtung. Wir haben uns mega wohl gefühlt und können euch wärmstens weiterempfehlen. Macht weiter so!

Nadine