Die große Weihnachtsbäckerei

Letzte Woche war es wieder soweit: Ich habe gebacken wie ein Weltmeister! An 3 Abenden bis in die späten Abendstunden, damit ich meine Lieben mit selbstgebackenen Keksen beschenken kann. Und da letzten Freitag Nikolaus war, musste ich bis dahin fertig werden, um die ersten Tütchen zu verschenken. Die letzten Jahre habe ich einfache Klarsichttüten mit den Keksen drin verschenkt, Schleife drum – fertig. Aber dieses Mal hatte ich den Ansporn etwas Neues auszuprobieren. Also habe ich etwas bei Dawanda rumgestöbert und bin auf den Shop smalltreasures von Nicole gestoßen. Da habe ich mich mit Aufklebern, Stempeln, Anhängern und Bäckergarn eingedeckt. Stempelfarbe hatte ich in weißer und roter Farbe noch zu Hause. Die Kekstüten aus Kraftpapier habe bei Fräulein Ellmers bestellt. Hui, hat das Spaß gemacht! Wenn ich nicht einen Full-Time-Job hätte, würde ich doch glatt Keks-Bäckerin werden. Hier nun die 6 Rezepte meiner Lieblingskekse. Die Fotos von den Kekstüten folgen noch. Ich glaube es erschlägt Euch so schon :).

ZUTATEN VANILLEKIPFERL (CA. 80 STÜCK):

300 g Mehl
1 Vanilleschote
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
3 Eigelb
250 g Butter
125 g gemahlene Mandeln
100 g Puderzucker
2 Päckchen Vanillezucker

ZUBEREITUNG:

Das Mehl in eine Rührschüssel sieben. Die Vanilleschote mit einem spitzen Messer aufschlitzen, das Mark herauskratzen und zusammen mit dem Zucker, dem Vanillezucker sowie den Eigelben zum Mehl geben. Die Butter in Stücke schneiden und mit den Mandeln in die Schüssel geben. Die Zutaten miteinander mischen und anschließend auf einer bemehlten Arbeitsplatte rasch zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 1 Stunde kalt stellen.

Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig dünne Rollen formen. Von den Rollen mit einem Messer 1/2 cm dicke Scheiben abschneiden und diese zu kleinen Kipferl formen. Die Kipferl auf ein Backblech legen und im Ofen etwa 10 Minuten backen. Den Puderzucker mit dem Vanillezucker mischen und die noch warmen Kipferl darin wälzen.

Quelle: „Weihnachtsplätzchen toll in Form“ von Bassermann ISBN 3-8094-0927-8

ZUTATEN WIENER KIPFERL (CA. 50 STÜCK):

100 g geschälte gemahlene Mandeln
180 g Butter
Salz
1 Eigelb (Kl. M)
60 g Puderzucker
1 Pk. Vanillezucker
180 g Mehl
Mehl zum Bearbeiten
250 g Zartbitterkuvertüre
Klarsichtfolie
Backpapier

ZUBEREITUNG:

Für den Kipferl-Teig die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett unter ständigem Wenden zartbraun rösten. Mandeln auf einem Teller vollständig auskühlen lassen. 2 EL zum Bestreuen zur Seite stellen.

Die Butter in kleine Stücke schneiden. Butter, 1 Prise Salz, Eigelb, Puderzucker und Vanillezucker mit den Knethaken eines Handrührers verkneten, Mehl und Mandeln dazugeben und mit den Händen schnell zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einem Ziegel formen, in Klarsichtfolie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen.

Dann den Mürbeteig kurz durchkneten und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu 2 ca. 3 cm dicken Rollen formen. Die Rollen in je 25 gleich große Stücke schneiden. Jedes Stück zu einer ca. 7 cm langen Rolle formen und zu einem Kipferl biegen. Die Kipferl auf mit Backpapier ausgelegte Backbleche legen.

Die Kipferl im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad (Gas 2 – 3, Umluft 160 Grad) nacheinander auf der mittleren Schiene in 10 – 12 Minuten zartbraun backen. Kipferl mit dem Backpapier vom Backblech ziehen und vollständig auskühlen lassen.

Kuvertüre fein hacken und in einem warmen Wasserbad schmelzen, dabei ab und zu umrühren. Die Kipferl in die Kuvertüre tauchen und etwas abtropfen lassen. Die Unterseite am Topfrand abstreifen und die Kipferl auf ein mit Backpapier ausgelegtes Tablett setzen. Geröste Mandeln auf die noch weiche Kuvertüre streuen und vollständig fest werden lassen.

Haltbarkeit: Die Wiener Kipferl halten sich zwischen Lagen von Pergamentpapier in einer luftdichten Dose gut 4 Wochen.

Quelle: Christine Bergmayer in essen&trinken Nr. 11/2012

ZUTATEN SPITZBUBEN (CA. 40 STÜCK):

250 g Butter
Salz
1 Ei (Kl. M)
50 g Zucker
80 g Puderzucker
380 g Mehl
Mehl zum Bearbeiten

150 g Quittengelee
60 g Puderzucker
1 – 2 EL Zitronensaft
Klarsichtfolie
Blumen-Ausstecher
Backpapier
mittelgroße Lochtülle
Einwegspritzbeutel

ZUBEREITUNG:

Für den Mürbeteig die Butter in kleine Stücke schneiden. Butter, 1 Prise Salz, Ei, Zucker und Puderzucker mit den Knethaken eines Handrührers verkneten. Mehl zugeben und zügig mit den Händen zu einem Teig verkneten. Den Teig zu einem flachen Ziegel formen, in Klarsichtfolie einwickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen.

Den Mürbeteig kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche 3 mm dick ausrollen. Verschiedene Blumen ausstechen und auf mit Backpapier belegte Bleche legen. Bei der Hälfte der Blumen mit einer mittelgroßen Lochtülle in der Mitte je ein Loch ausstechen. Den restlichen Teig mit so wenig Mehl wie möglich wieder zusammenkneten, nochmals ausrollen und ausstechen. Den Vorgang wiederholen, bis der Teig verbraucht ist. Den Teig eventuell zwischendurch kühl stellen.

Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen bei 190 Grad (Gas 2 – 3, Umluft 180 Grad) nacheinander auf der mittleren Schiene in 8 – 10 Minuten zartbraun backen.

Für die Füllung das Quittengelee glatt rühren. Die Plätzchen ohne Loch auf der Rückseite mit Quittengelee bestreichen und ein passendes Plätzchen mit Loch darauf setzen.

Für die Verzierung den Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren. Zuckergussglasur in einen kleinen Einwegspritzbeutel geben, die Spitze dünn abschneiden und die Spitzbuben mit streifen und Punkten verzieren. (Dieses Prozedere habe ich mir erspart und stattdessen einfach Puderzucker über die Plätzchen gestreut.) Die Plätzchen über Nacht trocknen lassen.

Haltbarkeit: Die Spitzbuben halten sich zwischen Lagen von Pergamentpapier in einer luftdichten Dose gut 3 Wochen.

Quelle: Christine Bergmayer in essen&trinken Nr. 11/2012

ZUTATEN GEFÜLLTE KOKOSMAKRONEN (CA. 50 STÜCK):

4 Eiweiß
1 Prise Salz
1 EL Zitronensaft
 200 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 g Kokosraspel
ca. 50 Backoblaten
100 g Halbbitterschokolade
etwas Milch

ZUBEREITUNG:

Die Eiweiße zusammen mit Salz und Zitronensaft zu sehr steifem Schnee schlagen. Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen, zuletzt Kokosraspel darunter heben. Die Oblaten auf ein Blech legen und Teighäufchen darauf setzen. Mit einem angefeuchteten Holzlöffel jeweils eine kleine Vertiefung hineindrücken. Die Makronen im auf 150 Grad (Ober- und Unterhitze) vorgeheizten Backofen etwa 20 Minuten backen.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Schokolade in die Vertiefungen der noch heißen Makronen füllen und die Plätzchen erkalten lassen.

Quelle: „Weihnachtsplätzchen toll in Form“ von Bassermann ISBN 3-8094-0927-8

 ZUTATEN MANDEL-ZITRONEN-WÜRFEL (CA. 30 STÜCK):

1 Ei
80 g Zucker
 120 g Mandeln, gemahlen
1 TL abgeriebene Schale von 1 unbehandelten Zitrone
50 g Zitronat, fein gehackt
3 EL Zitronensaft

Für die Verzierung:

80 g Puderzucker
2 EL Zitronensaft

ZUBEREITUNG:

Den Backofen auf 120 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Das Ei mit dem Zucker verrühren. Die Mandeln, die Zitronenschale, das Zitronat sowie den Zitronensaft dazugeben. Alles mit beiden Händen gut vermischen und zu einem festen Teig verkneten. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig darauf verteilen, glatt streichen und im Ofen etwa 30 Minuten backen. Den Teig nach dem Backen sofort in ca. 3 cm große Quadrate schneiden. Den Zitronensaft mit dem Puderzucker zu einem glatten Guss verrühren und die noch warmen Zitronenwürfel damit bestreichen.

Quelle: „Weihnachtsplätzchen toll in Form“ von Bassermann ISBN 3-8094-0927-8

 ZUTATEN HASELNUSSTALER (CA. 80 STÜCK):

250 g Butter
200 g Zucker
1 Prise Salz
ausgekratztes Mark von 1 Vanilleschote
1 Msp. Hirschhornsalz
375 g Mehl

3 EL Mehl
2 EL dunkles Kakaopulver
100 g Haselnüsse

ZUBEREITUNG:

Die Butter zusammen mit dem Zucker, dem Salz und dem Vanillemark schaumig rühren. Das Hirschhornsalz in etwas Wasser auflösen, zusammen mit dem Mehl zu der Butter-Zucker-Masse geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig in zwei Hälften teilen, unter die eine Hälfte das Mehl kneten und eine Rolle daraus formen. Die Teigrolle in etwa 40 Stücke schneiden, diese zu Kugeln formen und auf das Blech legen. In jede Kugel mit dem Daumen eine kleine Vertiefung drücken und eine Haselnuss hineinsetzen. Den restlichen Teig mit dem Kakaopulver verkneten, anschließend zu einer Rolle formen, in 40 Stücke teilen, zu Kugeln formen und ebenso verfahren wie bei den hellen Plätzchen. Anschließend die Plätzchen im Ofen 12 – 15 Minuten backen.

Quelle: „Weihnachtsplätzchen toll in Form“ von Bassermann ISBN 3-8094-0927-8

Die Deko-Artikel habe ich von hier:

Etagere + graue Sternenwindlichter: Einrichtung Hamburg (vom letzten Jahr)

Windlichttüten in weiß: Räder Online-Shop

Holzelche: Tchibo

Draht-Weihnachtskugeln + weiße Sternhänger: Habitat

Rote Weihnachtskugel mit weißen Ornamenten: Geschenk einer lieben Kollegin

Weiße Weihnachtskugel: Impressionen (alt)

Schokoladenweihnachtsmann: Lindt

Puh, geschafft – ich glaube der längste Post ever :)

Nadine

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